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2 von 7 Gewürzen sind bereits im Set enthalten. Bitte ergänze sie um Koriandersamen, Kardamom, Zimt, Gewürznelken und Lorbeer, um die Rezeptur für Garam Masala herstellen zu können.
1 × Kreuzkümmel50 g · Bio · Cumin5,50 €
1 × Schwarzer Kampot Pfeffer100 g17,50 €Garam Masala bedeutet „warme Gewürzmischung“. Gemeint ist nicht die Hitze von Chili – klassisches Garam Masala kommt fast überall in Indien ohne Chili aus –, sondern die Wärme, für die diese Gewürze in der indischen Küchentradition stehen. Eine Normrezeptur gibt es nicht. Nordindien kennt so viele Fassungen wie Familien: von der Minimalform aus Koriander und Kreuzkümmel bis zur duftigen Mogul-Variante der alten Höfe von Delhi und Agra, in der Kardamom, Zimt und Nelke den Ton angeben.
Eine Regel gilt überall: Alles wird zusammen vermahlen – und zwar frisch. Fertigware aus dem Regal hat diesen Moment längst hinter sich. Gemahlener Kardamom verliert seinen Duft binnen kurzer Zeit, gemahlener Pfeffer ebenso. Zurück bleibt ein brauner, staubiger Hintergrund.
Die Rezeptur verraten wir. Geröstet und gemahlen wird bei euch.
Mit gut der Hälfte erdiger Saaten ist unsere Fassung bodenständig-nordindisch: kein parfümiertes Hof-Masala, sondern eine Mischung, die Linsen, Kichererbsen und Gemüse Tiefe gibt.
Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer, Kardamom und Nelken kommen ganz in die Pfanne ohne Fett, bei mittlerer Hitze, zwei bis drei Minuten. Das Rösten verstärkt das Aroma und verändert es: Koriander wird nussig, Kreuzkümmel entwickelt Röstnoten. Sobald es duftet, ist der Moment da – bräunen sollen die Saaten nicht, sonst kippt das Aroma ins Bittere. Abkühlen lassen, fein mahlen, erst dann Zimt und Lorbeer untermischen.
Garam Masala ist ein Finish. Wir geben es erst am Ende des Kochens dazu; in Indien wird es nicht selten direkt vor dem Servieren über das Gericht gestreut. So bleiben die flüchtigen Duftstoffe erhalten, die beim langen Köcheln verfliegen würden. Wer zusätzlich früh einen Löffel in den Topf gibt, prägt damit den Grundton des Gerichts. Als Startpunkt genügt ein Teelöffel für vier Portionen. Alle Anteile und Arbeitsschritte findet ihr in der Rezeptur; was nicht aus unserer Auswahl stammt, ergänzt ihr aus eurem Vorrat.
Indiens Wärme – frisch aus eurer Mühle.
1 Teil = 1 gehäufter Teelöffel · Gramm gerundet (ca. 2,5 g je TL)
Garam Masala – Currys, Dal, Linsen, Blumenkohl, Marinaden – erst am Ende des Kochens dazu, dann bleibt das Aroma.
Indien: Currys, Dal, Linsen, Blumenkohl, Marinaden
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